Adwords Brief vom 11. März 2017

Ein neues gewinnträchtiges Google-Projekt

EngelWerbung - die Adwords Experten EngelWerbung AdwordsBrief
Königswinter, 11. März 2017
Betreff: Das neue Google Projekt

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser:

Google arbeitet an einem neuen Projekt; es geht um die bessere Monetarisierung von informatorischen Suchanfragen.

Zur Erinnerung: im Adwords Brief vom 17. Februar konnten Sie lesen:

„Der Kaufentscheidungsprozess ist mehrstufig.

Stufe 1: Konsumenten informieren sich zu einem Thema oder Problem.

Stufe 2: Ist der Informationsbedarf gedeckt, navigieren sie gezielt durch die zuvor entdeckten Webseiten.


Stufe 3: Erst danach sind sie zum Kauf bereit.


Die Keywords in diesen 3 Phasen nennt man (1) informatorische, (2) navigatorische und (3) transaktionale Keywords.“

Google begleitet alle Stufen des Kaufentscheidungsprozesses … um dadurch Gewinn zu erzielen:

Google will die informatorischen Suchanfragen der Stufe 1 stärker monetarisieren. Denn jemand, der nach einer Anleitung oder einer Information zu einem Thema sucht, ist nicht die ideale Zielperson für einen Adwords Werbetreibenden.

Wenn jemand z.B. nach „Börsenkurse“ (ohne eine Spezifizierung wie „Daimler Börsenkurse“) sucht, ist er/sie noch lange keine geeignete Zielperson für die Werbung eines Anlageberaters.

Es könnte sich einfach um jemanden handeln, der wissen will, wie ein Börsenkurs entsteht. Die meisten professionellen Adwords-Werbetreibenden bieten inzwischen kaum noch auf solche informatorischen Suchanfragen, denn solche Suchanfragen bringen hohe Klickkosten, aber kaum Conversions/Verkäufe.

Jetzt erkundet Google anscheinend einen Weg, wie sich solche informatorischen Suchanfragen sowohl für Anzeigenkunden wie auch für Google monetarisieren lassen.
Das Ganze ist eine 2-Schritt-Strategie, nennt sich „hervorgehobene Snippets“ und wird sichtbar als auffällige Infobox, die oberhalb der Suchergebnisse steht.

Durch Klick auf den Link in dieser Box gelangt man zu einer kommerziellen Seite (im obigen Beispiel auf ariva.de), die einerseits informiert, und andererseits Adwords-Anzeigen präsentiert.

Auf den ersten Blick wirken die hervorgehobenen Snippets so, als ob Google im Wikipedia-Revier wildern möchte.

Das Hauptanliegen von Google ist aber vermutlich die stärkere Monetarisierung von informatorischen Suchanfragen. Die Suchenden sollen sich …

  • im 1. Schritt zunächst informieren, damit sie dann …
  • im 2. Schritt offener für Werbebotschaften sind.

Da Wikipedia seit jeher anzeigenfrei ist, erschließt sich Google mit den hervorgehobenen Snippets eigene Möglichkeiten, um den Weg des Nutzers von der Informationsphase über die Navigationsphase bis hin zur Transaktionsphase mit Gewinn zu begleiten und zu steuern.

Insgesamt wirken die hervorgehobenen Snippets derzeit allerdings noch nicht ausgereift, sondern eher wie ein erweiterter Test:

Beim Suchbegriff „Börsenkurse“ (Plural) erscheint Ariva.de im hervorgehobenen Snippet, beim Suchbegriff „Börsenkurs“ (Singular) erscheint Wikipedia im hervorgehobenen Snippet.

Anscheinend vergleicht Google derzeit noch die Performance: Was ist (für Google …) besser – eine kommerzielle Webseite im hervorgehobenen Snippet, oder eben Wikipedia. An der künftigen Verbreitung der hervorgehobenen Snippets wird man sehen können, zu welchem Ergebnis Google gelangt ist.

Hervorgehobene Snippets können neue Chancen für Adwords Werbetreibende bieten:

Für Adwords-Anzeigenkunden werden die hervorgehobenen Snippets dann interessant, wenn es gelingt, aus den Klicks nach der Informationsphase eine Remarketingliste zu erstellen (d.h. eine Liste, die in kurzem zeitlichem Abstand erneut beworben wird).

Dieses Vorgehen könnte – vor allem im Bereich Leadgenerierung – funktionieren, denn Klicks im Display-Netzwerk sind oft um den Faktor 2 bis 3 billiger als Klicks in der Google-Suche.
Insofern kann durchaus eine Win-Win Situation für Google und die Anzeigenkunden entstehen. Wir werden dazu in nächster Zeit eigene Tests durchführen und prüfen, ob sich dadurch die „Adwords Methode EngelWerbung“ weiter verfeinern lässt.

Eines ist sicher: Für Google bringen die hervorgehobenen Snippets eine ganze Menge, nämlich Geld für den Erstklick und weiteres Geld für den Zweitklick und den Drittklick bei der erneuten Ansprache …

Herzliche Grüße aus Königswinter
Unterschrift Manfred Engel
__________________
Manfred Engel
EngelWerbung

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser:

Google arbeitet an einem neuen Projekt; es geht um die bessere Monetarisierung von informatorischen Suchanfragen.

Zur Erinnerung: im Adwords Brief vom 17. Februar konnten Sie lesen:

„Der Kaufentscheidungsprozess ist mehrstufig.

Stufe 1: Konsumenten informieren sich zu einem Thema oder Problem.

Stufe 2: Ist der Informationsbedarf gedeckt, navigieren sie gezielt durch die zuvor entdeckten Webseiten.


Stufe 3: Erst danach sind sie zum Kauf bereit.


Die Keywords in diesen 3 Phasen nennt man (1) informatorische, (2) navigatorische und (3) transaktionale Keywords.“

Google begleitet alle Stufen des Kaufentscheidungsprozesses … um dadurch Gewinn zu erzielen:

Google will die informatorischen Suchanfragen der Stufe 1 stärker monetarisieren. Denn jemand, der nach einer Anleitung oder einer Information zu einem Thema sucht, ist nicht die ideale Zielperson für einen Adwords Werbetreibenden.

Wenn jemand z.B. nach „Börsenkurse“ (ohne eine Spezifizierung wie „Daimler Börsenkurse“) sucht, ist er/sie noch lange keine geeignete Zielperson für die Werbung eines Anlageberaters.

Es könnte sich einfach um jemanden handeln, der wissen will, wie ein Börsenkurs entsteht. Die meisten professionellen Adwords-Werbetreibenden bieten inzwischen kaum noch auf solche informatorischen Suchanfragen, denn solche Suchanfragen bringen hohe Klickkosten, aber kaum Conversions/Verkäufe.

Jetzt erkundet Google anscheinend einen Weg, wie sich solche informatorischen Suchanfragen sowohl für Anzeigenkunden wie auch für Google monetarisieren lassen.
Das Ganze ist eine 2-Schritt-Strategie, nennt sich „hervorgehobene Snippets“ und wird sichtbar als auffällige Infobox, die oberhalb der Suchergebnisse steht.

Durch Klick auf den Link in dieser Box gelangt man zu einer kommerziellen Seite (im obigen Beispiel auf ariva.de), die einerseits informiert, und andererseits Adwords-Anzeigen präsentiert.

Auf den ersten Blick wirken die hervorgehobenen Snippets so, als ob Google im Wikipedia-Revier wildern möchte.

Das Hauptanliegen von Google ist aber vermutlich die stärkere Monetarisierung von informatorischen Suchanfragen. Die Suchenden sollen sich …

  • im 1. Schritt zunächst informieren, damit sie dann …
  • im 2. Schritt offener für Werbebotschaften sind.

Da Wikipedia seit jeher anzeigenfrei ist, erschließt sich Google mit den hervorgehobenen Snippets eigene Möglichkeiten, um den Weg des Nutzers von der Informationsphase über die Navigationsphase bis hin zur Transaktionsphase mit Gewinn zu begleiten und zu steuern.

Insgesamt wirken die hervorgehobenen Snippets derzeit allerdings noch nicht ausgereift, sondern eher wie ein erweiterter Test:

Beim Suchbegriff „Börsenkurse“ (Plural) erscheint Ariva.de im hervorgehobenen Snippet, beim Suchbegriff „Börsenkurs“ (Singular) erscheint Wikipedia im hervorgehobenen Snippet.

Anscheinend vergleicht Google derzeit noch die Performance: Was ist (für Google …) besser – eine kommerzielle Webseite im hervorgehobenen Snippet, oder eben Wikipedia. An der künftigen Verbreitung der hervorgehobenen Snippets wird man sehen können, zu welchem Ergebnis Google gelangt ist.

Hervorgehobene Snippets können neue Chancen für Adwords Werbetreibende bieten:

Für Adwords-Anzeigenkunden werden die hervorgehobenen Snippets dann interessant, wenn es gelingt, aus den Klicks nach der Informationsphase eine Remarketingliste zu erstellen (d.h. eine Liste, die in kurzem zeitlichem Abstand erneut beworben wird).

Dieses Vorgehen könnte – vor allem im Bereich Leadgenerierung – funktionieren, denn Klicks im Display-Netzwerk sind oft um den Faktor 2 bis 3 billiger als Klicks in der Google-Suche.
Insofern kann durchaus eine Win-Win Situation für Google und die Anzeigenkunden entstehen. Wir werden dazu in nächster Zeit eigene Tests durchführen und prüfen, ob sich dadurch die „Adwords Methode EngelWerbung“ weiter verfeinern lässt.

Eines ist sicher: Für Google bringen die hervorgehobenen Snippets eine ganze Menge, nämlich Geld für den Erstklick und weiteres Geld für den Zweitklick und den Drittklick bei der erneuten Ansprache …

Herzliche Grüße aus Königswinter
Unterschrift Manfred Engel
__________________
Manfred Engel
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