Virales Marketing – Werbung mit Viruseffekt

Virales Marketing ist mehr als Youtube-Filme

„Virales Marketing“ ist spätestens seit dem ZDF Heute-Journal Beitrag „Virales Marketing” aus 2008 in aller Munde. Wenn Marketing-Agenturen über Virales Marketing reden, meinen sie meist kleine mehr oder weniger witzige Werbeclips, die auf Youtube eingestellt werden, und sich dann durch Mundpropaganda wie ein Lauffeuer durchs Internet verbreiten sollen.

Diese viralen Filme seien eine eigene Kunstform, wird behauptet. Denn es sei enorm schwierig, mit höchster (Agentur-)Professionalität einen unprofessionell, „handgemacht“ wirkenden Clip zu produzieren. Aber wenn man solche viralen Filmbotschaften „richtig“ mache, sei der Verkaufserfolg vorprogrammiert.

Doch diese frohe Botschaft hat leider einen Haken. Denn …

Virales Marketing “infiziert” crossmedial

Virales Marketing “infiziert” crossmedial

Virales Marketing fängt beim Werber an und infiziert über sämtliche Werbewege

Erstens fängt virales Marketing schon bei den Werbetreibenden selbst und bei ihren Werbeteams an. Nur wenn dort die Grundhaltung stimmt, hat die Werbebotschaft eine Chance, „viral“ zu werden, d.h. sich wie ein Virus zu verbreiten.

Und zweitens ist virales Marketing nicht beschränkt auf Youtube-Clips, sondern umfasst alle Werbewege: Printwerbung, Telefonwerbung, Fernsehwerbung, Internetwerbung. SEO und SEM. Adwords- und Affiliatemarketing.

Virales Marketing folgt 7 Regeln:

  1. Virales Marketing begeistert. Wenn Ihr Angebot die Erwartungen der Interessenten übertrifft, sind diese begeistert und sorgen für Verbreitung.
  2. Virales Marketing ist persönlich. Geschliffene PR-Texte und übliches WerbeBlaBla ist unpersönlich. Persönliche Texte schaffen Beziehungen zu den Lesern. Persönliche Texte verwandeln Leser in Interessierte, Interessierte in Fans, und Fans in „Weiter-Verbreiter“.
  3. Virales Marketing lebt von Fehlern. Menschen machen Fehler. Fehler machen ist menschlich. Perfektion ist glatt und uninteressant – Fehler wecken Interesse, und schaffen Ecken und Kanten, an denen Freunde, Fans und Follower hängen bleiben. Stehen Sie zu Ihren Fehlern, und geben Sie diese offen zu!
  4. Virales Marketing lebt von lebendigen Marketern. Keine kalten „Taschen-Rechner“, sondern Macher, die sich 24 Stunden am Tag für ihre Produkte und ihre Kunden begeistern. Erst wenn Ihr Team alles gibt und auch unkonventionelle Wege geht, entsteht die Energie, die Begeisterung zündet.
  5. Virales Marketing involviert. Involvieren Sie die anspruchsvollsten und kritischsten Kunden, und sie involvieren auch alle anderen.
  6. Virales Marketing ist ehrlich. Verzichten Sie auf gefälschte Lobpreisungen in Foren und Blogs. Das fliegt zu 99 % auf – und wird dann im schlimmsten Fall wochenlang in Blogs und Foren ausgeschlachtet.
  7. Virales Marketing kommt von innen. Je intensiver Ihre Kunden involviert sind, und auch Hintergrundgeschichten zu Ihren Produkten und Ideen erzählen können, desto glaubhafter wird die Werbung. Wer die Entstehungsgeschichte eines Produktes kennt und von diesem Produkt begeistert ist, erzählt gern anderen davon.

Wer diese 7 Regeln befolgt, kann viral werben. Auch auf Youtube. Und in allen anderen Werbekanälen gleichermaßen!

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Veröffentlicht unter Social Media
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